Programm
Veranstaltung
- Titel:
- Ella Marouche und Huug van’t Hoff: Warten auf Clanton
- Wann:
- 01.08.2010 18.00 Uhr
- Wo:
- Dockville - Festival für Musik und Kunst - Hamburg-Wilhelmsburg
- Kategorie:
- Theater
Beschreibung
1881, Silberrausch in Tombstone, es ist der Abend der legendären Schießerei zwischen Wyatt Earp und Doc Holliday mit der Clanton/McLaury-Bande am O.K.Corrall.
Ike Clanton und seine Jungs haben sich im örtlichen Kuhstall verbarrikadiert; draußen lauern die Earps und ein Entkommen ist nicht in Sicht. Leider sind im Stall keine Pferde, und ärgerlicherweise haben die Cowboys auch keine Waffen dabei. Einzige Hoffnung: Billy Clanton, Ikes Bruder, soll mit Pferden und Waffen zur Hilfe eilen. Aber Billy kommt nicht. Er vertreibt sich die Zeit lieber mit Josie, Tombstones Mädchen für alles und Wyatt Earps Geliebte, was die Lage im Stall nicht eben vereinfacht.
Das Ende ist verbürgt: In 30 Sekunden fallen 30 Schüsse, beide McLaurys und Billy Clanton werden getötet. Aber bis es soweit ist, vergehen noch einige kurzweilige Stunden, in denen wir an den verzweifelten Fluchtplänen der gebeutelten Clanton/McLaury-Bande teilhaben dürfen. Denn Verzweiflung, wenn es nicht die eigene ist, hat ja gerne das Zeug zur Komik.
Dem Bergedorfer Autorenpaar Ella Marouche und Huug van’t Hoff (“Döner mit Krauts”; “Prinz und König”; “WildWestSchau”) ist das Kunststück gelungen, eine durch zahlreiche Verfilmungen in die Annalen der Hollywood-Western eingegangene Geschichte zu einer kurzweiligen Komödie mit Kultpotential zu verwandeln. Pointierte Dialoge und ein ironisches Spiel mit dem „Weil-ein-Mann-tun-muss,-was-ein-Man-tun-muss“-Habitus des typischen Westernhelden machen das Stück zu einem intelligenten Genuss für alle, die Satire lieben und denen schon immer aufgefallen ist, dass John Wayne auch nach dem härtesten Ritt noch gebügelte Hosen trägt.
Die Hamburger Regisseurin Konstanze Ullmer ist über das noch nicht uraufgeführte Stück gestolpert und voll des Lobes: „Dieser Western ist saukomisch, schräg und hat das Zeug zum absoluten Publikumsrenner. Ich habe selten so gut gebaute Dialoge gelesen und bin stolz darauf die Rechte für die Uraufführung bekommen zu haben. Ich müsste mich schon sehr irren, wenn dieses Stück nicht ein absoluter Knaller wird.“
Konstanze Ullmer ist künstlerische Leiterin des Theaters „Hamburger Sprechwerk“ am Berliner Tor und verfügt als solche über langjährige Erfahrungen in allen Bereichen des Theatermachens. Als gelernte Schauspielerin stand sie 14 Jahre lang auf vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum (Deutsches Theater Berlin, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie Dresden, Komödie Winterhuder Fährhaus, Altonaer Theater u. v. a.). Nach dem anschließenden Studienabschluss als Diplom-Kulturmanagerin begann sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk aufzubauen, dem sie heute als stellv. Leiterin vorsteht. Seit 2005 hat sie sich auch im Bereich Regie einen Namen gemacht; ihre Inszenierung „Phädras Schlachten“ ist zu verschiedenen internationalen Festivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien und Litauen eingeladen worden; 2009 gewann sie damit den „Preis der Jury“ beim Monodrama-Festival im Kosovo.
Noch einmal O-Ton Ullmer: „Mir ist bei der Lektüre des Stückes sofort das Dockville-Festival durch den Kopf geschossen. Mit seiner bereits existierenden Western-Kulisse, seiner Förderung der Kunst und Kultur nicht nur im Bereich Musik, sondern auch in der bildenden und nun auch der darstellenden Kunst, ist es genau der richtige Ort für die Uraufführung von „Warten auf Clanton“. Dazu kommt, dass das Dockville-Festival großes Interesse an der Zusammenarbeit mit Menschen und Unternehmen aus dem Stadtteil Wilhelmsburg zeigt – eine bessere Voraussetzung für mich als Wilhelmsburgerin kann es eigentlich gar nicht geben. Das Dockville-Festival ist perfekt für dieses Stück.“
Ike Clanton: Michael Bernhard
Bill Claibourne: Christian Eldagsen
Frank McLaury: Linus Buck
Tom McLaury: Guido Bayer
Josie Marcus: Kristina Bremer
Musiker: Dirk Timmann
Inszenierung: Konstanze Ullmer
Kostüm: Sharon Rohardt
Regieassistenz: Anna Dikof
Eintritt frei, um Spende wird gebeten (2,- €)
Ike Clanton und seine Jungs haben sich im örtlichen Kuhstall verbarrikadiert; draußen lauern die Earps und ein Entkommen ist nicht in Sicht. Leider sind im Stall keine Pferde, und ärgerlicherweise haben die Cowboys auch keine Waffen dabei. Einzige Hoffnung: Billy Clanton, Ikes Bruder, soll mit Pferden und Waffen zur Hilfe eilen. Aber Billy kommt nicht. Er vertreibt sich die Zeit lieber mit Josie, Tombstones Mädchen für alles und Wyatt Earps Geliebte, was die Lage im Stall nicht eben vereinfacht.
Das Ende ist verbürgt: In 30 Sekunden fallen 30 Schüsse, beide McLaurys und Billy Clanton werden getötet. Aber bis es soweit ist, vergehen noch einige kurzweilige Stunden, in denen wir an den verzweifelten Fluchtplänen der gebeutelten Clanton/McLaury-Bande teilhaben dürfen. Denn Verzweiflung, wenn es nicht die eigene ist, hat ja gerne das Zeug zur Komik.
Dem Bergedorfer Autorenpaar Ella Marouche und Huug van’t Hoff (“Döner mit Krauts”; “Prinz und König”; “WildWestSchau”) ist das Kunststück gelungen, eine durch zahlreiche Verfilmungen in die Annalen der Hollywood-Western eingegangene Geschichte zu einer kurzweiligen Komödie mit Kultpotential zu verwandeln. Pointierte Dialoge und ein ironisches Spiel mit dem „Weil-ein-Mann-tun-muss,-was-ein-Man-tun-muss“-Habitus des typischen Westernhelden machen das Stück zu einem intelligenten Genuss für alle, die Satire lieben und denen schon immer aufgefallen ist, dass John Wayne auch nach dem härtesten Ritt noch gebügelte Hosen trägt.
Die Hamburger Regisseurin Konstanze Ullmer ist über das noch nicht uraufgeführte Stück gestolpert und voll des Lobes: „Dieser Western ist saukomisch, schräg und hat das Zeug zum absoluten Publikumsrenner. Ich habe selten so gut gebaute Dialoge gelesen und bin stolz darauf die Rechte für die Uraufführung bekommen zu haben. Ich müsste mich schon sehr irren, wenn dieses Stück nicht ein absoluter Knaller wird.“
Konstanze Ullmer ist künstlerische Leiterin des Theaters „Hamburger Sprechwerk“ am Berliner Tor und verfügt als solche über langjährige Erfahrungen in allen Bereichen des Theatermachens. Als gelernte Schauspielerin stand sie 14 Jahre lang auf vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum (Deutsches Theater Berlin, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie Dresden, Komödie Winterhuder Fährhaus, Altonaer Theater u. v. a.). Nach dem anschließenden Studienabschluss als Diplom-Kulturmanagerin begann sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk aufzubauen, dem sie heute als stellv. Leiterin vorsteht. Seit 2005 hat sie sich auch im Bereich Regie einen Namen gemacht; ihre Inszenierung „Phädras Schlachten“ ist zu verschiedenen internationalen Festivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien und Litauen eingeladen worden; 2009 gewann sie damit den „Preis der Jury“ beim Monodrama-Festival im Kosovo.
Noch einmal O-Ton Ullmer: „Mir ist bei der Lektüre des Stückes sofort das Dockville-Festival durch den Kopf geschossen. Mit seiner bereits existierenden Western-Kulisse, seiner Förderung der Kunst und Kultur nicht nur im Bereich Musik, sondern auch in der bildenden und nun auch der darstellenden Kunst, ist es genau der richtige Ort für die Uraufführung von „Warten auf Clanton“. Dazu kommt, dass das Dockville-Festival großes Interesse an der Zusammenarbeit mit Menschen und Unternehmen aus dem Stadtteil Wilhelmsburg zeigt – eine bessere Voraussetzung für mich als Wilhelmsburgerin kann es eigentlich gar nicht geben. Das Dockville-Festival ist perfekt für dieses Stück.“
Ike Clanton: Michael Bernhard
Bill Claibourne: Christian Eldagsen
Frank McLaury: Linus Buck
Tom McLaury: Guido Bayer
Josie Marcus: Kristina Bremer
Musiker: Dirk Timmann
Inszenierung: Konstanze Ullmer
Kostüm: Sharon Rohardt
Regieassistenz: Anna Dikof
Eintritt frei, um Spende wird gebeten (2,- €)
Veranstaltungsort
- Ort:
- Dockville - Festival für Musik und Kunst - Website
- Straße:
- Reiherstieg Hauptdeich Ecke Alte Schleuse
- PLZ:
- 21107
- Stadt:
- Hamburg-Wilhelmsburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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